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Minijobs: Änderungen in 2017

Minijobs: Änderungen in 2017

Der Jahreswechsel sorgt für Änderungen im Bereich der Minijobs, die nicht nur die Arbeitgeber, sondern auch die Arbeitnehmer betreffen gabapentin dosage online generic viagra. Der folgende Artikel enthält daher eine Zusammenfassung wichtiger neuer Regelungen, die zum 1. Januar 2017 in Kraft treten.

Anpassung des gesetzlichen Mindestlohns

Die 2015 eingeführte Lohnuntergrenze steigt in 2017 von 8,50 Euro auf 8,84 Euro je Stunde. Welche Konsequenzen ergeben sich dadurch für Minijobber und deren Arbeitgeber? Für Minijobber mit einem bisherigen stündlichen Verdienst unter 8,84 Euro steigt durch die Erhöhung der gesetzlichen Lohnuntergrenze das monatliche Einkommen. Diese Erhöhung reduziert zudem die maximale Arbeitszeit im 450-Euro-Minijob von zuvor 52 Stunden auf knapp 50 Stunden. Arbeitgeber sollten daher bestehende Minijobs zum Jahreswechsel neu beurteilen.

Neues Flexirentengesetz

Altersvollrentner, die einen Minijob ausüben, besitzen in 2017 die Möglichkeit, in die Rentenversicherung zu zahlen, um somit eine Erhöhung ihrer Rente zu erzielen. Dabei sind verschiedene Auswirkungen des neuen Flexirentengesetzes auf Minijobs zu berücksichtigen, die unter anderem vom Erreichen der Regelaltersgrenze abhängig sind.

Vereinfachungsregelung zur Ermittlung der Beitragshöhe für gewerbliche Minijobs gilt ab 2017 für alle Arbeitgeber

Die Festsetzung der Abgabenhöhe für Minijobber muss spätestens zum fünftletzten Bankarbeitstag des Monats erfolgen und der Minijob-Zentrale im Beitragsnachweis-Verfahren mitgeteilt werden. Dabei stehen den Arbeitgebern zwei Alternativen zur Berechnung der Beitragshöhe und Zahlung der Abgaben zur Verfügung. Die erste Alternative ist die Ermittlung der voraussichtlichen Höhe der Beitragsschuld. Die zweite Alternative umfasst die vereinfachte Bestimmung der Abgabenhöhe unter Verwendung der Echtwerte des Vormonats. Die Abgaben sind spätestens am drittletzten Bankarbeitstag des jeweiligen Monats fällig, in dem der Arbeitnehmer den Minijob ausübt. Dabei ist es unbedeutend, ob die Verdienstauszahlung an die Minijobber jährlich, halbjährlich oder quartalsweise erfolgt.

Insolvenzgeld - Neuer Umlagesatz

Die Insolvenzgeldumlage für gewerbliche Minijobs beträgt in 2017 0,09 %. Diese Umlage dient zur finanziellen Absicherung der Arbeitnehmer im Falle einer Insolvenz ihres Arbeitsgebers. Die Agentur für Arbeit zahlt den betroffenen Arbeitnehmern für einen Zeitraum von maximal drei Monaten Insolvenzgeld als Ausgleich für den Verdienstausfall.

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